Freitag, 10. Juni 2005

Das Gespräch

Am Mittwoch hatte ich ein Gespräch mit dem Professor und das hat mir neue Perspektiven eröffnet. Heute geht es daran, die angesprochenen Änderungen am bereits verfassten Text umzusetzen. Morgen in der Bahn will ich weiter mit Hibernate herumspielen (das jetzt endlich löppt!).

Freitag, 10. Juni 2005

Das eigene Zuhause

Im Augenblick liegen diese Seiten auf den Servern von online-pro.de / transfermarkt.de, die ich administriere. Obwohl Scheffe Matthias im Augenblick neue Hardware nachschießt, kommen die Server dem Wachstum von tm.de kaum hinterher. Diese und meine übrigen Webseiten lahmen und der Traffic meiner Webseiten wächst extrem an (die Bootleg-Downloads scheinen immer populärer zu werden).

Um dem Problem Herr zu werden, habe ich mich entschlossen zusammen mit Michael (dem Mit-Administrator von countingcrows.de) einen eigenen dedizierten Server anzumieten. Die Hardwareausstattung ist OK (1,8GHz Celeron, 1GB RAM & 60GB HDD), das beste ist jedoch die Anbindung über eine 10MBit-Flatrate.

Damit können Michael und ich die von uns aufgezeichneten Konzerte endlich auf einer leistungsstarken Plattform präsentieren … besser für uns und für Euch Sauger! Heute morgen habe ich den Brief eingeworfen und ich bin gespannt, wann der Server ans Netz geht.

Freitag, 10. Juni 2005

Bitches ain’t shit

Am Sonntag war es endlich soweit: Nach Verschieben des Konzerttermins vom November in den Juni kam Ben Folds letzten Sonntag endlich nach Köln. Das Konzert fand in der Live Music Hall statt, eigentlich eine nette Location, wenn es nicht so heiß gewesen wäre. Ohne Lüftung haben wir fast vier Stunden vor uns hingeschwitzt .. war nicht so toll.

Doch zum Konzert: Die Vorband “Clem Snide” war genial! Ein Mensch, den man sich unbedingt merken sollte. Im feinen Zwirn und Akustikguitarre hat er bei Robotermoves bewiesen, dass er einen Schaden hat .. aber einen sympatischen :-)

Ben kam kurz danach auf die Bühne und wurde von Schlagzeuger und Bassist unterstützt. Im November hieß es noch “Ben Folds & a piano”, zum neuen Album passte dieses Setup aber besser. Was soll ich sagen, er hat fast alles gespielt: “Jesusland”, “Rockin’ The Suburbs”, “Not The Same” und “Army” (mit Publikumschor!). Der Höhepunkt war allerdings das Dr. Dre Cover “Bitches Ain’t Shit”. Ben hat sich zu seichter Klaviermusik über “Hoes”, “Bitches” und verdammt viel “Fuck” ausgelassen.

Das Beste ist aber, dass Michael die Show aufgenommen hat und die gibt es hier. Viel Spass!

Dienstag, 07. Juni 2005

Assimiliert

Seit gestern bin ich offiziell von Münster assimiliert. Gestern habe ich nämlich ein neues Fahrrad erstanden (eigentlich hat Katharina es für mich erstanden, denn sie hat es auf dem Flohmarkt gefunden). Und was für eins! Ein 1a pottenhässliches Hollandrad in Kackbraun, das aber fährt wie von Pegasus persönlich angetrieben. Doch so ein Fahrradkauf initiiert nicht wirklich eine Assimilierung, deshalb hier die Vorgeschichte …

Ich kann mich noch ziemlich genau an das Wochende vor so ziemlich sieben Monaten erinnern, als ich das erste mal zu Katharina nach Münster gefahren bin. Auf dem Weg in die Stadt habe ich an einer Ampel zwei Typen belauscht. InHamburg wären’s – naja sagen wir mal – derbe Jungs gewesen. Die beiden in Ihren krassen Outfit haben sich tatsächlich über die Vorzüge einer ebenso krassen Fahrradklingel unterhalten und diskutiert, welcher Typ von Klingel denn die beste Resonanz beim gejagten Fußgänger hervorrufen würde. Nach dem Gespräch habe ich die ganze Stadt pauschal für fahrradverrückt und generell bescheuert erklärt.

Und gestern? Im Fahrradladen habe ich mich nach Ausprobieren aller Klingeln für den Typ “Rentnerschreck” für sieben Euro (!) entschieden … denn die war halt die derbste.

Dienstag, 07. Juni 2005

DA Blog

Neben den täglichen Gegebenheiten werde ich dieses Blog in Zukunft auch dafür nutzen, den täglichen Fortschritt meiner Diplomarbeit zu dokumentieren. Mittlerweile sind exakt 3 Monate Zeit verstrichen, d.h. für mich ist Halbzeit.
Nachdem ich in der vorletzten Wochen eigentlich von vorne anfangen mußte, ist es Zeit für ein effektiveres Zeitmanagement. Das erste Einleitungskapitel habe ich in der letzten Woche abgeschlossen. Ich fand’s ganz ordentlich, es hat 12 Seiten umfasst und morgen habe ich einen Termin zum Review beim Professor. Momentan arbeite ich an drei Baustellen gleichzeitig:

  • Darstellung des aktuellen Forschungsstandes. Momentan habe ich mich auf die Aufgliederung der “Simple Features for SQL” konzentriert. Aus der alten DA-Version habe ich einen Teil des “Related Work” übernehmen können, der allerdings noch eine Überarbeitung braucht.
  • Klärung der technischen Gegebenheiten der Datenbanken und des DB-Zugriffs aus Java via Hibernate. Zur Datenspeicherung und ggflls. auch zur Datentransformation möchte ich entweder MySQL 4.1 oder PostgreSQL/PostGIS verwenden. Den Zugriff über Hibernate muss ich um Custom Data Types sowie eigene Anfrageformulierungen erweitern.
  • Mathematische Vektorrechnung in SQL und/oder Java. Die Implementation der Vektorrechnung im 3D-Raum ist in PostgreSQL/PostGIS leider noch nicht vorhanden, in JTS ebensowenig. Inzwischen habe ich das Jama-Paket entdeckt, dass eine vernünftige Basis für Matrizenrechnung in Java zu sein scheint.

Aufgaben heute: Einbindung & Evaluation des Jama-Paketes und Zugriff auf die DB via Hibernate. Die Formeln für die Matrizenrechnung liegen clevererweise zu Hause, weshalb ich die Distanzbestimmung zwischen zwei Geraden im 3D-Raum wohl erst am Donnerstag angehen kann.