Freitag, 30. September 2005

Ich, ich allein

So … es wird mal wieder Zeit, der großen bösen Welt ein kleines Update von Ich zu geben, denn in den letzten paar Wochen ist soooo viel passiert, dass ich die Hälfte bestimmt schon wieder vergessen habe.

PRT 2. Akt Gestern hatte ich den zweiten Akt der PRT zur dann hoffentlich endgültigen Kurierung meines Bandscheibenvorfalls. Im Moment bekomme ich (kostelos!) 15 Akupunktursitzungen beim neuen Orthopäden und ich hätte es ja nicht gegelaubt – aber es wirkt. Gestern ging es mir super, ich bin problemlos dem Bus hinterhergesprintet – und habe ihn sogar noch erwischt! Die zweite PRT hatte ich nach dem letzten, absolut grausamen Wochende beantragt und wer ahnt denn, dass es in einer Woche sooo gut wird.
Anyway, der Termin war gemacht und ein bischen Cortison an die Nervenwurzel schadet ja nicht, oder? Beim der letzten PRT habe ich die Nadel in den Rücken bekommen und konnte direkt danach wieder nach Hause latschen. Diesmal hatte ich ähnlich kalkuliert, wollte ich direkt danach doch nach Münster fahren.
Weit gefehlt, der Radiologe hat (wieder) den Nerv getroffen, dann das Cortison reingedrückt und wie beim letzten Mal sollte ich aufstehen — nur dass ich diesmal überhaupt kein Gefühl im linken Bein mehr hatte, im Rechten noch ein wenig. Stehen oder Laufen war da nicht drin. Nach vielen Beruhigungen seinerseits (kann passieren, kann passieren, das geht in ein paar Stunden wieder weg) habe ich die nächsten 1,5 Stunden auf einer Liege im “Aufwachraum” verbracht, bis ich mich wacklig und ohne Kontrolle der Knie auf den Beinen halten konnte. Nach einer weiteren Stunde sitzend im Warteraum, konnte ich mit Kopfschmerzen (Cortisonnebenwirkungen) nach Hause wanken.
Dass ich mich doch noch ins Auto nach Münster gesetzt habe, war sicherlich nicht superclever, aber es hat sich gelohnt!

Bildungskredit bewilligt Mein Bildungskredit, ein niedrig verzinstes Darlehen der Kreditanstalt für Wideraufbau zur Förderung von Studenten während der Abschlussarbeit, wurde bewilligt. Jetzt gibt es bis Ende November EUR 300,- vom Staat. Beantragt hatte ich den Kredit, da Kappe wohl Anfang November auszieht und ich seinen Teil der Wohnung mitfinanzieren muss, bis die derbste Kohle vom echten Job hereinströmt.

Meta-Blogging Mit Katha hatte ich eine Diskusion über Sinn und Unsinn von Blogs, vor allem über den Missbrauch als Tagebuch und der damit verbundenen Verbreitung von nutzloser Information. Dieser Post passt zu 100% in das Schema.
Was sie vor allem schlimm fand, war das man Informationen über mich / mein Leben teilweise nur aus meinem Blog erfährt. Wer das auch denkt, dem sei gesagt: Ich würde es Dir sehr gerne, wesentlich lieber direkt erzählen, doch momentan ist einfach zu wenig Zeit um irgendwen zu treffen … leider. Dieses Blog hat auch nicht annähernd diese Funktion. Mir hilft es einfach, persönlichen Kram von der Seele zu schreiben und technische Infos weiterzugeben und aufzubewahren.

So, reicht jetzt auch.

Donnerstag, 29. September 2005

Clem Snide – The Show

Clem Snide Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr hin zu Clem Snide … ich war müde und wollte weiter an meiner Diplomarbeit schreiben. Zum Glück hat mich mein Geiz trotzdem ins Hamburger Logo getrieben.

Während der Vorband sah ich sas allerdings anders. Die Jungs waren dermaßen üngüt, fühlten sich aber scheinbar sowas von toll, während sie jeden ihrer Piano/Gitarrensongs irgendeinem (toten) Rockstar widmeten, der seine Blütezeit vor knapp 100 Jahren hatte … *grrrr* … Es mag daran liegen, dass mir eher nach Linkin Park oder Bloodhound Gang gewesen wäre, irgendetwas zum wegmoshen … man weiß es nicht.

Nun gut, es konnte definitiv nicht schlimmer werden und dann kamen Clem Snide in Vollbesetzung auf die Bühne (vor Ben Folds war Eef Barzelay solo aufgetreten) und es war gigantisch. Der Livesound erinnert (zum Glück) kaum an die CDs und hat etwas von Grandaddy … nur halt akustisch(er).

Gespielt haben die Jungs alle Hits (German Hip Hop, Fill Me With Your Light, Let’s Explode, Jews for Jesus …) und obowhl das Logo nur mit knapp 40 Leuten gefüllt war, war die Stimmung richtig gut. Zu erwähnen bleibt noch der unglaubliche Gitarrist, der sein E-Banjo (!) ordentlich zum Heulen gebracht hat, später durch den Abnehmer gesungen, mit ‘nem Geigenbogen gespielt und zm Schluss seine Tuba ebefalls durch den Abnehmer verzerrt hat. Jedoch nicht irgendwie nervig, einfach nur ein geiler Soundteppich.

Wem das jetzt zu hoch war, ich habe die Show aufgenommen. Sobald ich die fertig habe, gibts die zum Runterladen :-)

Nachtrag: Ein Artikel beim NEON über Clem Snide und jede Menge Hörporben!

Mittwoch, 28. September 2005

Clem Snide 2night

Clem Snide Heute abend spielen Clem Snide im Logo. Zwar für 14 Euritos, aber der Frontmann war vor Ben Folds so gut, dass ich die Kohle aus meinen Taschen zusammengekratzt habe. Mal schauen, ob ich mitschneide oder nicht. So wie’s aussieht, bin ich alleine da … dann könnte ich eigentlich …

Die Bandbeschreibung vom Logo fand ich so gut, dass ich sie gleich mal posten musste: “Als Trio im Jahre 1991 in Boston gegründet, widmen sich Clem Snide zunächst dem Punk. Neben dem in Tel Aviv geborenen Barzelay gehören Bassist Jason Glasser und Schlagzeuger Eric Paull der Ursprungsformation an. 1995 lösen sich Clem Snide als Gruppe auf, Barzelay und Glasser ziehen nach New York. Während der Erste solo und akustisch weiter unter dem Bandnamen auftritt, widmet sich der Zweite dem Cello und seinem Studium. Zwei Jahre später finden sie wieder zusammen, Jeff Marshall am Bass tritt hinzu, Clem Snide formieren sich wieder als Band. Allerdings mit einem neuen Hintergrund: aus dem “Lemonhead-Sound” (Barzelay) ist eine vielschichtige, eher akustische Band geworden, deren Lyrics einen neuen Schwerpunkt gefunden haben. “Heute ist meine Muse die Liebe. All meine Songs handeln von der Liebe. Ich glaube, dass sich irgendwie alles darum dreht.” Ein recht gewöhnliches Thema, das er jedoch aus ungewöhnlichen – und dadurch wieder interessanten – Blickwinkeln beschreibt.”

Dienstag, 27. September 2005

FilmFest Hamburg

Eine andere Liga Eigentlich wollte ich mit Katha gestern nur ein wenig unseren Jahrestag feiern. Irgendwann standen wir ein wenig angeduselt vorm Grindelkino: “Da läuft doch Montags immer die OV-Sneak! Rein!”. Doch nix OV-Sneak, es war die letzte Woche des Filmfestes Hamburg und das Grindelkino mit Rotem Teppich und haufenweise Fotografen ausgestattet … sah alles einfach irgendwie wichtig aus.

Selbstverständlich sind wir dann mal gucken gegangen und für die Premiere von “Eine andere Liga” [1] [2] waren auch noch Plätze frei, dazu noch freie Platzwahl, Saal 1 inkl. Anwensenheit der Filmcrew & Schauspieler (Premiere halt :-).

Der Film war besser als (von mir) gedacht, Katha wollte anschliessend noch einmal rein. Obwohl eigentlich ein typischer “Frauenfilm” (Frauenfußball + Brustkrebs = komplizierte Liebe), war er an keiner Stelle langweilig, sehr bewegend und teilweise wirklich richtig gut zum Ablachen – alles ‘drin halt – rundum empfehlenswert!

Montag, 26. September 2005

Druckserver

HP 500x Ich habe mir bei E-Bay ein neues Spielzeug, einen HP 500x ersteigert. Es handelt sich um einen Druckserver (3xParallel an Ethernet), den man via Webinterface steuern und in so ziemlich alle Systeme einbinden kann. Äusserst praktisch vor allem, da ich jetzt keine Kabel mehr rein-, raus- und umstöpseln muss, wenn ich mal statt auf dem Laserjet ein bischen Farbe drucken möchte. Ach ja, neu kostet das Teil satte EUR 450,-, bekommen habe ich es für EUR 23,- inkl. Versand.

Update: Das Paket ist unterwegs *diehändereib*
Update 2: Schöne Scheiße, das Teil löppt nur an TokenRing-Netzwerken. Ging aus der Angebotsbeschreibung leider nicht wirklich hervor, deshalb geht er zurück :-( Ich will aber einen haben … die richtigen gibts auch noch bei E-Bay …