Jetzt – fast 30 – mache ich mir schon ein paar Monate lang Gedanken ob eines eigenen Heimes. Wir sind absolut glücklich in unserer Butze, es ist weder Bedarf noch Eile angesagt, aber beim Herumschauen bin ich auf ein eigentlich sehr interessantes Projekt gestoßen, die Bürgerstadt AG.

Ziel ist, den Bürgern einer Stadt Wohneigentum erschwinglich zu machen. Im sog. Quartier 21 im ehemaligen Krankenhaus Barmbek sollen in den alten Stationsgebäuden Wohnungen entstehen. Die Gegend ist sehr reizvoll, die Gebäude historisch, eigentlich genau das, was wir uns vorstellen.
Die genannte Bürgerstadt AG ist mit einem historischen Gebäude am Umbau beteiligt. Wir hatten uns vor ein paar Monaten die Grundrisse angeschaut und waren mehr als angetan. Gewundert haben wir uns allerdings über den Preis. Fast 400.000,- € erschien uns für eine Wohnung in Barmbek dann doch etwas viel – aber hej, 120 Quadratmeter mit Terrasse – das ist schon was!
Wir waren anscheinend nicht die einzigen, die so gedacht haben, denn 0 Wohnungen wurden verkauft. Deshalb wurde das Haus jetzt überplant. Das Ergebnis sind weniger und größere Wohnungen, die jetzt fast das Doppelte kosten sollen. Wer gibt denn bitteschön 700.000,- € für eine Wohnung in Barmbek aus?
Keine Frage, die Wohnungen sind schön geschnitten. Aber der Preis und die Größe ziehen – meiner Meinung nach – ein eher fragwürdiges Publikum an.
Hallo!
Ich bin gerade beim googeln vom Quartier 21 auf Deinen Kommentar aufmerksam geworden.
Du spricht mir aus der Seele!
Das Quartier 21 scheint ein sehr interessantes Wohnviertel zu werden, fragt sich nur, wer sich das leisten soll? In der Projektbeschreibung steht zwar, dass alles ganz famlilienfreundlich mit Brambek-Nord angepassten Preisen werden soll.
Familienfreundlich sind daran allerdings weder die Grundrisse geschweige denn die Preise. Auch wenn es möglicherweise irgendwelche AFA Förderungen geben soll.
Ich frage mich, wer zu Hafencitypreisen nach Barmbek-Nord ziehen wird.
Naja, mal abwarten, was die Neubauten im Quartier 21 so mit sich bringen.
15:54:15
Hallo Gaby!
Ich habe in der Projektbeschreibung leider nichts von den angepassten Preisen gesehen :-( Bezüglich des Bauprojektes der Bürgerstadt scheint es aufgrund des Neuschnittes der Wohnungen massiven Protest gehagelt zu haben. Inzwischen sind die Wohnungen neu geschnitten (4 pro Etage) – und Überraschung: Teilweise günstiger geworden! Wir haben das haus vor ein paar Wochen besichtigt und die Bestandsbauten sind von innen atemberaubend. Vor allem die Deckenhöhe von 4 Meter ist beeindruckend. Wir haben uns aber letztendlich gegen das Bürgerstadtprojekt entschieden, da der Rübenkamp trotz Mauer und großen Bäumen überraschend laut ist. Als wir in “unserem” Garten standen haben wir uns beim “virtuellen Grillen” anschreien müssen, um uns zu verstehen (zugegeben es war 17:00 Uhr und Rush-Hour). Wir hoffen jetzt auf die Bestandsbauten weiter im Zentrum des Quartiers.
21:39:12
Hallo!
Du kannst mal über Google Quartier 21 eingeben. Und siehe da, es gibt es auf einigen Immobilienseiten Angebote vom Haus 26.
Das mit der Lautstärke kann ich mir beim Haus 26 gut vorstellen. Ich hoffe, es werden auch in anderen Bestandshäusern Wohnungen entstehen, bzw. hoffe ich genau wie Du auf die Neubauten. Ich befürchte jedoch, dass es auch dort reichlich teuer bleibt. Die vom Team Hamburg haben mir am Telefon was von Quadratmeterpreisen von 3.200 bis 3.600 Euro erzählt. !
Außerdem habe ich Grundrisse bei einem Archtiketen gefunden (Jopzien oder so ähnlich), die sind ziemlich fragwürdig. Irgendwie gibt es gar keine richtigen Flure in den Wohnungen (was ja per se nicht schlecht ist) nur hat man dann auch die Tür zur Toilette direkt neben dem Frühstückstisch.
Es freut mich zu hören, dass es in der Bürgershcaft Anteilnahme an diesem Projekt gibt.
13:30:24