Wieder zu Hause. Die 18 Stunden Tortour der Rückreise gestern sind nicht der Rede wert. Vorher hatten wir aber noch zwei wundervolle Tage in Tokyo. Donnerstag sind wir scheißfrüh aufgestanden und haben uns morgens den Tsukiji-Fischmarkt angeschaut. Und mit früh meine ich früh. Um 4:30 Uhr hat der Wecker geklingelt und um kurz nach 5 sind wir aus der Tür gegangen … und sind just-in-time für die letzte Tunfischauktion angekommen.
Tunfisch (groß) wird versteigert …
Tunfisch (groß) wird versteigert …
Nach der letzten Auktion sind wir noch über den Fischmarkt gelaufen und haben beim Zerlegen der Fische zugeschaut und nach exotischem Meerestier gesucht (und gefunden). Der “Verschnitt” der Tunfische wird direkt als Sashimi zum Verkauf angeboten und wir konnten einfach nicht nein sagen. Das war lecker.
… und dann als Sashimi gegessen. Frischer und leckerer geht nicht!
… und dann als Sashimi gegessen. Frischer und leckerer geht nicht!
Bis dato hatten wir uns in Sachen Sushi zurückgehalten und dafür alle anderen Enden der unglaublich vielfältigen japanischen Küche ausgetestet. Auf einem Fischmarkt (und mit knurrendem Magen) konnten wir dann zu Sushi nicht mehr nein sagen. Und schon wieder lecker … echt gutes Frühstück!
Unser erstes Sushi am vorletzen Morgen (7:30 Uhr)
Unser erstes Sushi am vorletzen Morgen (7:30 Uhr)
Der Rest des Tages war eher angstrengend (Shopping!), den nächsten Tag wollten wir mal eine japanisch-kranke Achterbahnidee testen. Neben dem Tokyo Dome ist auf einem Einkaufszentrum eine Achterbahn installiert, die durch das Haus und durch ein Riesenrad hindurchging. Absolut steile Fahrt und den Tagespass haben wir locker wieder rausgefahren.
Achterbahn auf Einkaufszentrum (und ja wir sind dreimal mitgefahren)
Achterbahn auf Einkaufszentrum (und ja wir sind dreimal mitgefahren)
Gegen abend füllte sich der Platz um den Tokyo Dome zusehends, überall gab es Schlangen (japanisch geordnet). Es stellte sich nach ein wenig nachfragen und viel Zeichensprache heraus, dass es an dem Abend ein Play-Off-Spiel gab und so haben wir uns kurzerhand zwei Stehkarten gekauft und haben uns das Baseballspiel angesehen. Zum Glück konnte ich aus meinem USA-Urlaub die Regeln noch zusammenkratzen und uns mit vereinten Kräften das Gerenne (und vor allem das Gestehe) auf dem Feld zu erklären. Besonders toll war, dass wir noch vor Anfang des Spiels zwei Sitzkarten geschenkt bekommen haben!
Bais-Ball
Bais-Ball
Und gestern gings nach Hause. Der Flieger war voll von einer französischen Reisegruppe, immer am Rumlaufen, Wein- und Cognac trinken und sich schön laut unterhaltend. An Schlaf war nicht zu denken (und das entschuldigt dann das Nachher-Foto).
London-Heathrow
London-Heathrow