Inzwischen hat uns der Shinkansen in Tokyo ausgespuckt. Die letzten Tage in Kyoto haben wir es nicht mehr in der Stadt ausgehalten. Einen Tag sind wir zur Definition einer japanischen Burg nach Himeji gefahren. Leider war es dort nicht minder leer, aber waehrend man langsam durch die Burg geschoben wird, hat man genug Zeit sich auch die kleinste Ecke genau anzuschauen.
Am letzten Tag sind wir an den Ballermann Japans gefahren. Wir brauchten Strand. Das schoene (und gleichzeitig nervige) an Japan und Japanern ist, dass sie alles exakt nach den Regeln machen. Eine Regel sagt, dass man nur von Ende Juni bis Ende August baden kann. Der Ballermann und der weisse Sandstrand war menschenleer. Wir waren schoen baden und haben dann am Onsen am Strand mit Blick aufs Meer gebadet.
Der Shinkansen hat uns wie gewohnt superschnell auf die Minute nach Tokyo gebracht. Fuer heute stand Schuhe-shoppen auf dem Programm und so ging es auf nach Shibuya. Alter Schwede. So malerisch Shibuya-Crossing in “Lost in Translation” auch aussieht, in Echt ist die Kreuzung angsteinfloessend. Auf beiden Seiten der Strasse sammeln sich in der Rotphase schier unendliche Menschenmassen, um bei Gruen wie zwei Heere im Mittelalter aufeinander loszurennen. Nur das mit den Schwertern wird zum Glueck weggelassen.
Jetzt haben wir noch zwei Tage in Tokyo. Morgen klingelt um 4:30 Uhr der Wecker, wir gehen auf den Fischmarkt. Freitag muessen wir noch einmal umziehen (*grrrr*) und gehen noch ein wenig Achterbahn fahren. Samstag erwarten uns dann -2 Grad Celsius.
P.S.: Leider gibt es diesmal keine Bilder, weil der Computer, auf dem ich das hier schreibe, aus der Zeit vor der USB-Anschluesse stammt. Update: Photos habe ich nachgetragen.
[...] Kansai & Tokyo [...]
17:42:08