Ein Rechneracount für die Geographie sollte es werden, doch es wurde ein Marsch durch die Institutionen der Uni Hamburg, der sich über drei Tage hinzog. Doch fangen wir von vorne an.
Im WS 02/03 hatte ich einen Kartographiekurs belegt. Die Abschlussarbeit, eine Karte, hatte ich – meines Wissens – abnehmen lassen. Doch scheinbar hatte sich diese Information auf dem Weg in meine Studiakte … hmmm … verloren … naja, also gilt es, die Karte im GIS-Programm an den Rechnern in der Geographie zu öffnen, als Bitmap zu exportieren und zu Hause bei mir auszudrucken.
So weit, so einfach. Zum Öffnen der Karte wird ein Rechneraccount benötigt. Damals hatte ich einen Projektaccount, der war allerdings abgelaufen. Auf der Suche nach einem neuen, bin ich auf der “Brücke” des “Enterprise-Supportes” des Fachbereiches Geographie aufgelaufen (das heißt wirklich so!). In der Geographie wurden jedoch 2004 die Accounts der Nebenfächler auf uniweite, fachbereichsüberspannende RRZ-Accounts umgestellt (Regionales RechenZentrum). So einen hatte ich damals, 1999, mal beantragt, nie genutzt und seitdem brachliegen lassen. Leider, leider, leider wurde der Account jedoch bis heute brav verlängert. So hieß es vom Spok Admin, dass ich diesen RRZ-Account nutzen sollte. Einen neuen könnte er mir nicht ausstellen, so lange dieser aktiv sei. Also: Account löschen oder brutforce Benutzernamen & Passwort suchen – denn die hatte ich nicht mehr.
Zwei Stunden später hatte ich sowohl Benutzernamen als auch Passwort beisammen. Super! Damit bin ich heute zurück zur “Brücke” und wollte mich einloggen. Ging nicht. Mit Spok dem Admin zusammen habe ich probiert und was weiß ich … ging nicht. Ich war anscheinend nicht in der richtigen Benutzergruppe. Also hat mich Captain Kirk der Ober-Admin zur Informatik geschickt. Da könnte ich in die richtige Benutzergruppe gepackt werden.
Also ich nach Stellingen geheizt (30 Minuten), wo es kaum überraschend hieß, dass das doch das RRZ macht. Das wäre ja schließlich auch ein RRZ-Account. Hmmm … stimmt. “Aber wieso hat dann ….?” Auf jeden Fall: Da könnte man nix machen. Also zurück in die Bahn in 40 Minuten zum RRZ in die Schlüterstraße.
Dort fühlte ich ein wenig an Asterix erinnert: Unten in die Benutzerberatung rein, Schulterzucken. Hoch zur Admin-Frau ins 2. OG. Erleuchtung! Ich hatte keinen Novell-Zugang, also wieder runter zur Benutzerberatung. “Wie kein Novell-Zugang?” Schulterzucken und hoch ins 3.OG zum Novell-Admin. Der ein wenig grummelig: hmmm … hmmm … biddeschön, geht ab morgen! Wow! Da wurde ich geholfen. Morgen kann ich endlich meine Karte drucken … vielleicht. Mein Abschluss nähert sich dem Ende …
P.S.: Und da soll einer nochmal sagen, wir Informatiker sind Nerds. Die wahren Exemplare verstecken sich bei den Geographen!