Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr hin zu Clem Snide … ich war müde und wollte weiter an meiner Diplomarbeit schreiben. Zum Glück hat mich mein Geiz trotzdem ins Hamburger Logo getrieben.
Während der Vorband sah ich sas allerdings anders. Die Jungs waren dermaßen üngüt, fühlten sich aber scheinbar sowas von toll, während sie jeden ihrer Piano/Gitarrensongs irgendeinem (toten) Rockstar widmeten, der seine Blütezeit vor knapp 100 Jahren hatte … *grrrr* … Es mag daran liegen, dass mir eher nach Linkin Park oder Bloodhound Gang gewesen wäre, irgendetwas zum wegmoshen … man weiß es nicht.
Nun gut, es konnte definitiv nicht schlimmer werden und dann kamen Clem Snide in Vollbesetzung auf die Bühne (vor Ben Folds war Eef Barzelay solo aufgetreten) und es war gigantisch. Der Livesound erinnert (zum Glück) kaum an die CDs und hat etwas von Grandaddy … nur halt akustisch(er).
Gespielt haben die Jungs alle Hits (German Hip Hop, Fill Me With Your Light, Let’s Explode, Jews for Jesus …) und obowhl das Logo nur mit knapp 40 Leuten gefüllt war, war die Stimmung richtig gut. Zu erwähnen bleibt noch der unglaubliche Gitarrist, der sein E-Banjo (!) ordentlich zum Heulen gebracht hat, später durch den Abnehmer gesungen, mit ‘nem Geigenbogen gespielt und zm Schluss seine Tuba ebefalls durch den Abnehmer verzerrt hat. Jedoch nicht irgendwie nervig, einfach nur ein geiler Soundteppich.
Wem das jetzt zu hoch war, ich habe die Show aufgenommen. Sobald ich die fertig habe, gibts die zum Runterladen :-)
Nachtrag: Ein Artikel beim NEON über Clem Snide und jede Menge Hörporben!
Wie bereits angekündigt gibt es pünktlich zum neuen “beigen Album” das Konzert von Olli Schulz & dem Hund Marie plus Band aus dem Hamburger Knust vom 1. Juni zum runterladen.