Ich mag Musik hören und sehen. iTunes und das Kartenhaus haben sich an mir schon eine goldene Nase verdient.

Freitag, 10. Juni 2005

Bitches ain’t shit

Am Sonntag war es endlich soweit: Nach Verschieben des Konzerttermins vom November in den Juni kam Ben Folds letzten Sonntag endlich nach Köln. Das Konzert fand in der Live Music Hall statt, eigentlich eine nette Location, wenn es nicht so heiß gewesen wäre. Ohne Lüftung haben wir fast vier Stunden vor uns hingeschwitzt .. war nicht so toll.

Doch zum Konzert: Die Vorband “Clem Snide” war genial! Ein Mensch, den man sich unbedingt merken sollte. Im feinen Zwirn und Akustikguitarre hat er bei Robotermoves bewiesen, dass er einen Schaden hat .. aber einen sympatischen :-)

Ben kam kurz danach auf die Bühne und wurde von Schlagzeuger und Bassist unterstützt. Im November hieß es noch “Ben Folds & a piano”, zum neuen Album passte dieses Setup aber besser. Was soll ich sagen, er hat fast alles gespielt: “Jesusland”, “Rockin’ The Suburbs”, “Not The Same” und “Army” (mit Publikumschor!). Der Höhepunkt war allerdings das Dr. Dre Cover “Bitches Ain’t Shit”. Ben hat sich zu seichter Klaviermusik über “Hoes”, “Bitches” und verdammt viel “Fuck” ausgelassen.

Das Beste ist aber, dass Michael die Show aufgenommen hat und die gibt es hier. Viel Spass!

Donnerstag, 02. Juni 2005

Tomte Blog

Geradeeben gefunden: Das Tomte Blog. Feiern tue ich auf jeden Fall die Webadresse, großes Kino ;-)

Donnerstag, 02. Juni 2005

Ein Königreich für den Olli

Gestern war mal es mal wieder soweit: Olli Schulz und der Hund Marie hatten ins Knust geladen um ihr neues Album “Das beige Album” vorzustellen. Es versprach ein Abend voll guter Musik und bester Unterhaltung zu werden und der Abend wurde “tight wie sau”.

Olli Schulz im KnustPassenderweise wurde Olli von Bernd Begemann himself angekündigt und hat fast zwei Stunden lang ein spektakuläres Set gespielt (ich überschlage mich hier mit Superlativen). Mit dem Hund Marie und kompletter Band im Hintergrund hatte der Abend nur noch wenig vom Singer- Songwriter- Akustikklampfen- Charme. Dafür gab es wenig Möglichkeiten stillzustehen, denn mit Bass- und Schlagzeugverstärkung rockt sowohl altes als auch neues Material ziemlich.

Ende Juni kommt das neue Album, neben einigen Gigs im Sommer tritt er beim Hurricanefestival und am 19. Juni in Hamburg beim Schanzenparkfestival auf. Hingehen!

P.S.: Ich konnte mal wieder nicht die Finger vom Rekorder lassen. Diesmal sind null labernde Menschen mit drauf und nach dem ersten Reinhören kann ich sagen: Beste Ware. Der Fairness halber gibt es das Konzert erst nach der Albumveröffentlichung zum Download.

P.P.S.: Update! Bildchen von meinem Mobiltelefon eingebaut.

P.P.P.S: Mehr Update! Fotos vom Konzert gibt es außerdem hier

Olli Schulz im Knust

Donnerstag, 02. Juni 2005

Split the Country

Split the Country, Split The Streets Endlich! Ich halte das neue Album von Kevin Devine, “Split The Country, Split The Streets” in den Händen. Große Erwartungen hatte ich an den Nachfolger meines Albums des letzten Jahres “Make The Clocks Move” gesetzt, die auch nicht enttäuscht wurden.

Viele Songs waren mir nicht unbekannt, Kevin hatte sie schon damals im Molotow 2004 gespielt. Die Songs haben jetzt Namen und ein wenig Überarbeitung erfahren und scheinen im typischen Kevin Devine Stil auf der neuen Platte. Eine Mischung aus ruhiger Singer-Songwriter-Mucke (z.B. Alabama Acres) und “Miracle of 86″ – Einflüssen (z.B. Yr. Damned Old Dad) machen die Platte abwechslungsreich und interessant. Rundum gelungen halt …

P.S.: Ein deutscher Post!